E1 holt Platz 3 in der Hallenmeisterschaft

Die E1 krönte ihre starke Hallenserie mit einem hervorragenden 3. Platz bei der Meisterschafts-Endrunde in Bergedorf. Nach fünf engen Spielen gegen Hamburgs beste Hallenteams winkten Leons Mädels erschöpft, aber stolz vom Siegerpodest. Aber der Reihe nach …

Gleich im ersten Spiel ging es gegen einen der Favoriten. Der ETV hatte in seiner Vorrundengruppe kein Spiel verloren – und sogar nicht mal ein einziges Törchen kassiert. Leider zeigte sich bald, wieso. Die Torfrau der Eimsbüttlerinnen fingerte gleich zum Auftakt einen Frieda- Kracher aus dem Dreieck. Und so ging es weiter: Mehrere gute Chancen zerschellten an der schier unüberwindlichen Wand auf der Torlinie und so sprang am Ende nicht mehr als ein 0:0 heraus – wenn auch eines der deutlich besseren Sorte. Da alle drei Auftaktspiele torlos endeten, war noch alles offen. Und SCALA hatte bis dahin den besten Eindruck hinterlassen.

Das sollte sich allerdings schnell ändern. Gegen den späteren Überraschungssieger Pinneberg begann eine komplett veränderte Formation, die ihren Rhythmus nicht fand und ziemlich schnell in Rückstand geriet. Die Löwinnen machten ihrem Namen alle Ehre und verteidigten den Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit – auch, weil bei SCALA in diesem Spiel wenig zusammenlief. Von nun an konnte es eigentlich nur noch um eine achtbare Platzierung gehen. Oder sollte das Wunder doch noch möglich sein?

Ab jetzt halfen jedenfalls nur noch Siege. Und gegen Duwo 08 gab es endlich das lang ersehnte Erfolgserlebnis … und zwar mit einem Paukenschlag: Eine Ecke schädelte Luisa in bester Horst-Hrubesch-Manier an der völlig überrumpelte Torfrau vorbei ins Netz. Der SCALA-Block tobte. Ella stellte mit einem platzierten Rechtsschuss noch auf 2:0 und der erste Dreier war im Sack.

Mit der HNT wartete danach ein weiterer alter Bekannter aus der Vorrunde. Und auch dieses Mal hatten die Alstertalerinnen das bessere Ende für sich. Jojo riskierte gleich zu Beginn einen Fernschuss, der unter gnädiger Mithilfe der Torhüterin seinen Weg über die Linie fand. Und nach einem Konterlauf, der nur durch ein Foul gebremst werden konnte, verwandelte sie den fälligen Strafstoß  selbst mit einem wuchtigen Strahl. Sieben Punkte aus vier Spielen. Damit war Leons Truppe sogar plötzlich wieder im Meistergeschäft. Wenn auch nur ganz theoretisch.

Das alles entscheidende Spiel – wie sollte es anders sein – war gegen Komet Blankenese. Die Elbvorortlerinnen, im Dezember noch Endstation im Feldpokal, hatten bis dahin einen starken Eindruck hinterlassen. Dennoch musste ein Sieg her, der nach dem Spielverlauf auch durchaus möglich gewesen wäre. Am Ende trennte man sich leistungsgerecht remis und nach Auszählung aller Punkte blieb für SCALA ein Platz auf dem Treppchen – vor den Dauerrivalinnen von der Elbe, was den tollen Erfolg noch etwas süßer schmecken ließ.  Da passte es, dass Abteilungsleiter Nils Bonk den siegreichen Mädchen auch noch einen gigantischen Eisbecher auf Vereinskosten in Aussicht stellte. Diese Belohnung haben sie sich nach einer bemerkenswert starken Hallensaison aber auch wirklich verdient.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM 3. PLATZ!