Knappe Niederlage in Blankenese

Am Samstagvormittag trat unsere 1.D zum Spiel gegen Komet Blankenese an. Seit jeher versprechen die Duelle gegen den Verein aus den Elbvororten ein spannendes Spiel, schließlich wird dort ebenfalls sehr gute Jugendarbeit geleistet.

Mit nur einer Woche Vorbereitung nach den Frühjahrsferien trat unsere Mannschaft hoch motiviert an, nur um dann direkt ins kalte Wasser geworfen zu werden. Eigentlich wollten wir den Gegner früh stören und dessen spielerische Stärke nicht zu Geltung kommen lassen. Direkt nach Anpfiff wurden wir aber fast überrannt. Und so kam es wie es kommen musste. Ein Komädchen, wie sie sich selbst nennen, dribbelte in der Mitte durch und schloss präzise unten rechts ab. So stand es nach wenigen Minuten bereits 0:1. Im Anschluss gab es direkt den nächsten gefährlichen Schuss von Komet auf unser Tor, dieses Mal rettete die Latte. Doch wer dachte, dass unsere Mannschaft jetzt abgeschossen wird, in etwa wie das 0:8 oder 0:9 in den anderen Spielen der Staffel, sah sich getäuscht. Es wurde ein wenig umgestellt und die Defensive so stabilisiert. Ein, zwei weitere Chancen hatte Komet im ersten Durchgang noch. Wirklich brenzlig wurde es dabei nicht mehr. So ging es mit einem knappen Ergebnis in die Pause.

Erholt und neu motiviert gingen wir in die zweite Halbzeit. Und tatsächlich bekamen wir jetzt besseren Zugriff auf das Spiel. Hinten weiter gefestigt und nach vorne mit den ersten Vorstößen, allerdings war bis dahin noch keine nennenswerte Chance dabei. Das änderte sich als Nele nach einer guten Kombination aus gut 20 Metern abschloss, zwar sehr mittig aufs Tor aber dank ordentlich Power musste dir Torhüterin zumindest nachfassen. Nun waren wir die leicht überlegene Mannschaft und wollten das Momentum ausnutzen. Die beste Chance hatte erneut Nele nach gut 45 Minuten, nach herrlichem Doppelpass landete der Schuss aus spitzem Winkel oben auf dem Querbalken. Da wäre die Torhüterin chancenlos gewesen. In der Schlussviertelstunde macht sich ein Kräfteverschleiß bemerkbar, waren wir doch verletzungsbedingt nur mit zehn Spielerinnen angereist. Und das intensive Verteidigen im ersten Durchgang hatte viel Kraft gekostet. Letztlich kam Komet noch zu ein paar Chancen, scheiterte ein ums andere Mal aber an unserer gutaufgelegten Torhüterin Caro.

Unter dem Strich geht die Niederlage in Ordnung, Komet war die aktivere Mannschaft mit den besseren Chancen. Dennoch wäre auch ein Unentschieden möglich gewesen, hätten wir die Anfangsphase nicht verschlafen. Aber kein Grund sich zu ärgern, schließlich gehört Komet zu den Top Teams in der Altersklasse. Da waren wir nah dran, nur eben nicht nah genug. Sicherlich eine Leistung, auf die wir aufbauen können.