D1: Unglückliches 2:3 beim HSV

Die U13 von Tobias und Sven belohnte sich im Auftaktspiel der starken Staffel nicht für ein gutes Spiel und kassierte auf der Paul-Hauenschild-Anlage eine vermeidbare Niederlage.

Der Start in die Frühlingsrunde fand leider ohne Frühling statt, doch auch bei grieselgrauer Kälte entwickelte sich ein ansehnliches und hart umkämpftes Fußballspiel. Zweimal Schwarz-Weiß-Blau, da mussten sich die Gastgeberinnen als Gelbwesten verkleiden und versuchten auch gleich von Beginn an Alarm zu machen. Doch alle Angriffsversuche blieben im engmaschigen SCALA-Mittelfeld hängen. Nach erfolgreichem Pressing eroberten die Alstertalerinmen den Ball halblinks, Jojo kam in Schussposition, zog beherzt ab, die starke HSV- Torfrau könnte nur abprallen lassen und Julia vollstreckte eiskalt zur frühen Führung. So konnte es weitergehen, die Zeichen standen auf Auswärtssieg.

Doch stattdessen gaben die Blauen das Spiel etwas aus der Hand und müssten bis zum Pausenpfiff drei  Gegentore hinnehmen, die alle ein wenig überraschend nach Unaufmerksamkeiten im Defensivverhalten fielen. Das 1:3 entsprach keineswegs den Spielanteilen, war aber ärgerliches Faktum – und Ansporn für die zweite Hälfte.  

Nach dem Wechsel kam SCALA richtig auf Betriebstemperatur, die Angriffe rollten noch zielstrebiger und es ergaben sich immer wieder Lücken in der HSV-Deckung. Eine scharfe Hereingabe von Frieda knallte Emma unhaltbar in den Winkel. Zu diesem Zeitpunkt war noch eine Viertelsunde zu spielen und plötzlich alles wieder offen.

Die Schlussphase gehörte eindeutig SCALA. Hatte der HSV zuvor noch einige gute Möglichkeiten gehabt, die endgültige Entscheidung herbeizuführen, ging es jetzt nur noch in eine Richtung. Und die Chancen waren da, nur das nötige Glück im Abschluss fehlte. Mehrfach erstarb der Torjubel im Gästeblock, als Schüsse knapp über das Tor flogen oder von der HSV-Keeperin mit gekonnten Paraden entschärft werden konnten.

Dann war die Zeit abgelaufen und der ausgesprochen gute Schiedsrichter pfiff pünktlich ab. Schade, da war mehr drin. Mindestens ein Remis hätten die Mädels wirklich verdient gehabt. Darauf kann es eigentlich nur eine Antwort geben: drei Punkte am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Welle 2 am Beckermannweg.