D1 mit dem perfekten Hallen-Spieltag

Die 2007er-Gruppe der D1 wahrte mit der maximalen Punktausbeute am zweiten Spieltag der Hallenmeisterschaft ihre Chancen auf einen Platz in der Finalrunde.

Der erste Spieltag der Hallenrunde ist traditionell eine etwas eigenartige Veranstaltung, weil die meisten Gegnerinnen aus den eigenen Reihen stammen. Auch wenn das „Schwestern-Duell“ gegen die unter dem Namen D2 spielenden 2008er-Mädchen trotz des deutlichen Ergebnisses von 3:0 eng und hart umkämpft war, haftet diesen internen Auseinandersetzungen immer ein Hauch von Freundschaftsspiel an. Vielleicht auch deshalb war die D1 nach dem ungefährdeten 3:0 gegen die D3, drittes SCALA-Team im Wettbewerb, im letzten Spiel gegen den HSV nicht vollständig fokussiert, geriet gleich in der ersten Spielminute in Rückstand und fand auch später nie richtig in die Partie, die prompt 0:2 verloren ging.

Angesichts der Tatsache, dass nur die beiden Tabellenersten ins Finale um die Hallenmeisterschaft einziehen, verboten sich also am zweiten Spieltag weitere Punktverluste. Entsprechend konzentriert gingen die sieben von Karsten und Nele angeleiteten 2007er-Mädels zu Werke, ließen gegen gute Gegnerinnen hinten nichts anbrennen und machten vorne verlässlich ihre Tore.

Im ersten Spiel des Tages wartete Vicky 2, eine ausgesprochen spielstarke Truppe – wenn man sie lässt. Aber gegen Jojo und Sophia in der SCALA-Abwehr war überhaupt kein Durchkommen. Dafür wirbelte Narine im Zusammenspiel mit Diba die Vicky Deerns ordentlich durcheinander und machte mit einem Dreierpack alles klar, bevor Emma das Ergebnis auf 4:0 aufstockte.

Nach diesem gelungenen Auftakt wartete mit Duwo 08 der nominell stärkste Gegner, der zu diesem Zeitpunkt noch verlustpunktfrei war und in der Halle ohnehin immer zu den Anwärterinnen auf die Finalplätze zählt. Doch das Spiel ging von der ersten Minute an nur in eine Richtung – mit etlichen Chancen für die Blauen. Im dritten oder vierten Anlauf brachte Narine SCALA in Führung, Frieda setzte noch einen Hattrick oben drauf und so stand es bei Abpfiff wieder 4:0.

Im letzten Spiel ließen die Trainer*innen viel rotieren, auch die Positionen wurden munter gewechselt. Dennoch verloren die SCALA Mädels nie den Rhythmus und erspielten sich ein souveränes 5:0 gegen ein tapfer verteidigendes Harksheide. Torfrau Judith wurde auch in dieser Partie nie ernsthaft geprüft, war aber immer hellwach und mit Hand oder Fuß zur Stelle, wenn ein Steilpass in Richtung SCALA-Kasten kam.

In dieser Verfassung hat das Team gute Chancen, am Ende der Vorrunde auf einem der vordersten Plätze zu landen. Aber in der Halle darf man sich eben auch keinen schlechten Tag erlauben. Am nächsten Spieltag geht es gegen Walddörfer 2, Duvenstedt und GW Eimsbüttel.