C1 verliert Testspiel gegen starken ETV

Hamburger Wetter und ein letztes Testspiel der C-Mädels. Der Gegner ETV. Wir reisten nit 5 Mädels aus der D als Unterstützung an, dafür aber ohne Torhüterin die leider immer noch verletzt ist. Dank des ETV war aber auch das kein Problem, wir bekamen pro Halbzeit eine Torhüterin des Gegners. Vielen Dank! Ansonsten bleibt festzuhalten, Hamburger Wetter ist nicht unbedingt das Lieblingswetter der Mädels, Dauerregen und Kälte – eher eine schlechte Kombi.

Mit ein wenig Verzögerung fing dann auch das Spiel an und die SCALA Mädels machten ihren Job sehr gut. Gegen die zum Teil in der Verbandsliga spielenden Eimsbüttelerinnen ließen wir defensiv nicht viel zu, stellten die Angreiferinen oft ins Abseits und spielten uns selber auch die ein oder andere Möglichkeit heraus. Finni, Frieda, Emma, Lola oder Narine hätten durchaus die Möglichkeit gehabt den Ball über die Linie zu bringen, am Ende scheiterten alle aber doch an der roten Verteidigungswand. Kurz vor der Pause dann eine Unachtsamkeit beim gegnerischen Einwurf, kein konsequentes Verteidigen und die starke Torhüterin wurde überwunden. 1:0 für den ETV.

In der Halbzeit wurden dann ein paar Dinge besprochen, eigentlich sollte alles besser werden doch das Spielniveau beider Mannschaften nahm deutlich ab. Wir hatten nun eine Feldspielerin von ETV bei uns im Tor, die ihre Sache auf ungewohnter Position erst auch ganz gut machte. Trotzdem wurde der ETV besser, wir waren defensiv nicht mehr so strukturiert. Ein eigentlich gut verteidigter Angriff landete im Rückraum, die ETV Spielerin zog ab, der Ball flog (nicht unhaltbar) ins Tor – da merkte man dann doch, dass unsere Torhüterin eigentlich draußen spielt. Die SCALA Mädels ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen, ein paar Umstellungen brachten ein bisschen mehr Durchschlagskraft. Lola, Anny und Narine hätten noch die Möglichkeit gehabt den Anschlusstreffer zu erzielen, leider ohne Erfolg. Plötzlich ein Pfiff und Elfmeter gegen uns. Die richtig gute Schiedsrichterin lag da meiner Meinung nach eher falsch. Doch unsere Torhüterin guckte den Ball am linken Pfosten vorbei, es blieb beim 2:0. Vorerst, denn nur wenige Minuten später brach eine Angreiferin des Gegners auf rechts durch, legte den Ball an der Torhüterin vorbei und in der Mitte musste nur noch der Fuß hingehalten werden. 3:0, kurz danach war Schluss.

Am Ende überwog die Enttäuschung, wobei auch dieses Spiel gegen einen sehr guten Gegner ein weiterer Schritt nach vorn war. Mit ein bisschen mehr Konzentration im letzten Drittel macht man in der ersten Halbzeit das 1:1, dann läuft das Spiel ganz anders. Wir werden weiter arbeiten und dann in der Hallenrunde auch wieder in die Erfolgsspur finden. Bis dahin, schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!