C1 spielt 1:1 in Pinneberg

Die Spiele in der C-Mädchen-Oberliga werden derzeit reihenweise abgesetzt oder gar nicht angetreten. Lediglich die Scala-Mädchen haben an Spieltag vier auch tatsächlich das vierte Spiel gespielt – und zwar bei den neu hinzugekommenen Löwinnen aus Pinneberg.
Die Problematik des kleinen Kaders, in dem Abgänge – auch während der laufenden Saison – nicht so einfach zu kompensieren sind, ist bekannt. Da das Pinneberg-Spiel kurzfristiger angesetzt wurde, mussten einige Spielerinnen und ihre Eltern ihre Freizeitplanung spontan ändern. Auch wurden einige angeschlagene Spielerinnen ordentlich gepflegt, damit dem Trainerteam dann auch genug Mädchen zur Verfügung standen. Letztendlich müssen bei einem so kleinen Kader quasi immer alle Mädchen spielbereit sein, damit das Trainerteam flexibel genug agieren kann.
Zum Spiel auf dem bekannten Rasenplatz in Pinneberg fanden sich dann genug Mädchen zusammen, auch wenn im Vergleich zu den vorherigen Spielen wiederholt auf einigen Positionen angepasst werden musste.
Die Begegnung selbst ist schnell zusammengefasst: Scala ging bereits in der zweiten Minute in Führung, und hatte in den folgenden Minuten einige Großchancen, so dass es eigentlich nach 20, 25 Minuten schon 4:0 für die Mädchen aus Hamburgs Norden hätte stehen müssen. Stattdessen schlichen sich, neben dem fahrlässigen Auslassen der zahlreichen Großchancen, vermehrt Ungenauigkeiten ein. Pinneberg nutzte eine Unachtsamkeit zum Ausgleich – auch wenn einige Zuschauer*innen mindestens eine, wenn nicht gar zwei Abseitsstellungen ausgemacht hatten. Aber der Unparteiische gab das Tor. Mit diesem Unentschieden ging es in die Pause, und auch in der zweiten Hälfte setzte sich die mangelhafte Chancenverwertung fort. Scala führte Angriff um Angriff aus, doch es war schier zum Verzweifeln: Der Ball wollte, wie auch schon im Spiel gegen Altona, einfach nicht ins Tor. Und dann hatte Scala auch noch Glück, denn ein strammer Schuss der Pinnebergerinnen streifte nur die Latte. Sekunden vor Schluss bekam Scala noch einen Freistoß zugesprochen, doch der nachfolgende Schuss ging auch hier wieder knapp vorbei.
So verpassten die Scala-Mädchen auch im vierten Spiel den ersten Dreier. Wie bereits gegen Altona erspielten sich die Mädchen ein deutliches Chancenplus, konnten dieses aber nicht in Tore umsetzen. Erneut also etwas ratlose Gesichter. Da das nächste Wochenende auch für die Scala-Mädchen einmal spielfrei ist, haben alle nun zwei Wochen Zeit, sich zu sortieren und die ersten vier Spieltage aufzuarbeiten. Am Sonntag, den 26.09., erwarten die Mädchen dann den Harburger TB, auch wenn es hierfür bereits jetzt zwei impf-bedingte Absagen in Scalas Reihen gibt. Und schließlich gibt es neben diesem fünften Spieltag noch weitere zehn Spieltage, an denen die Scala-Mädchen zeigen können, was in ihnen steckt…